… und das Wetter bleibt draußen

HISTORIE

Die Idee, ein System zu entwickeln, das Gebäudeöffnungen vor Hochwassereinflüssen schützt,
entstand in den Anfangsjahren des 21ten Jahrhunderts. Die Bilder, die damals über die Fernsehsender gingen bewegten die Entwickler Peter Bühler und Gerhard Rössel so sehr, dass Sie begannen, sich Gedanken über Schutzsysteme zu machen.
Es folgten erste Patente, die aber alle nicht zur Marktreife gebracht wurden, da sie nicht den von beiden gesetzten Ansprüchen gerecht wurden.
Im Laufe der Jahre wurden die verschiedensten Ansätze geprüft und wieder verworfen, bis schließlich im Jahre 2008 feststand, dass das System ein Rollladensystem werden sollte. Wieder folgten unzählige Prüfszenarien, keines führte jedoch zum gewünschten Ergebnis.

Mitte des Jahres 2010
stieß Peter Frick zum Team. Eigentlich Softwareentwickler entstand der Kontakt durch ein persönliches Gespräch mit Gerhard Rössel.
Peter Frick erkannte sofort das ungeheure Potenzial der zu Grunde liegenden Idee und begann ab dem Zeitpunkt die eigentliche Triebfeder zur Weiterentwicklung des Projekts zu werden.
Es gab Zusammentreffen, bei denen die verschiedensten Vorgehensweisen oder Modelle besprochen wurden, aber ebenfalls alle wieder verworfen wurden. Einigkeit bestand immer darin, dass das Endprodukt in höchstem Maße perfekt werden musste. Perfekt, einfach, barrierefrei und variabel.

Ein erster Meilenstein
wurde dann im Mai 2014 erreicht. Die Festlegung auf ein luftgefülltes Mattensystem als Ersatz des herkömmlichen Rollladens war gefallen. Endlich konnten Kontakte zu möglichen Zulieferern geknüpft werden.
Und es war klar, wohin die Reise gehen würde. Es erfolgten erste erfolgreiche Versuche mit selbsthergestellten PU-Schaummatten in einem Plexiglasmodell.


Ein zweiter Meilenstein

war die Fertigstellung eines vorläufigen Modells, montiert am fertigen Fenster im September 2015. Nun wurde klar, dass eine elektronische Steuerung zur Fertigstellung eines funktionsfähigen Prototypen entwickelt werden musste.
Auch hier bot sich eine jahrelang bestehende Freundschaft an, die Freundschaft zwischen Peter Frick und Hartmut Rothmaier. Hartmut Rothmaier übernahm fortan die Entwicklung der Steuerungselektronik sowohl software- als auch hardwareseitig.

Ein dritter Meilenstein
Der „Proof of Concept“ ist erbracht.
Im Juli 2016 wurde an das Fenster des Prototypen ein Wasserbassin angebaut, um so den Ernstfall simulieren zu können. Nur so konnte überprüft werden, ob katastop einem Hochwasser widerstehen könnte.
Die ersten Tests verliefen bereits erfolgversprechend, wobei zunächst keine 100-prozentige Dichtigkeit erreicht wurde. Veränderungen am Führungssystem brachten schließlich den reproduzierbaren Erfolg.

Ein vierter Meilenstein:
Der erste öffentliche „Härtetest“ entlockte selbst uns ein WOW ! Am 24.9.2016 hatte katastop seinen großen Tag.

Fernsehaufnahmen von katastop in München und ein echter Härtetest durch die Feuerwehr Ottobrunn. Um Starkregen zu simulieren wurde der Prototyp mit einem Druck von 3 bar beregnet und dann im 2. Test mit 6 bar Druck im Direktstrahl bespritzt.
Das erfreuliche Ergebnis: katastop war zu 100 PROZENT dicht

Der Feuerwehrkommandant von Ottobrunn hat es auf den Punkt gebracht: „Genial einfach! Wieso kam darauf nicht schon früher jemand?“
Das ist übrigens genau die Frage, die wir uns selbst auch immer wieder gestellt haben, und die uns immer wieder zu neuen Patentrecherchen veranlasst hat. Aber es bleibt dabei: Es gibt weltweit nichts Vergleichbares. Auch das Fernsehteam war beeindruckt, was mit dem System möglich ist.
Der Film wird voraussichtlich im Oktober im MDR unter der Sendereihe „EINFACH GENIAL“ zu sehen sein. Sobald der genaue Sendetermin feststeht, werden wir ihn bekanntgeben.
Nochmals ein dickes, extrabreites DANKE an die Feuerwehr Ottobrunn und das Filmteam um Frau Mayer.

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